Stern

Stern 

 

O mein Stern! 

Nah und fern 

War mir mancher holde Strahl erschienen; 

Doch ich fand 

Unbestand, 

Und die Treu allein in deinen Mienen. 

 

O mein Stern, 

Den ich gern 

Laß in meines Herzens Tiefe schauen! 

Dir allein 

Meine Pein, 

Dir allein will ich mein Weh vertrauen. 

 

O mein Stern! 

Zu dem Herrn 

Fleh ich, der mir diesen Strahl beschieden, 

Daß er mich 

Sanft durch dich 

Führ aus meinem Kampf zu seinem Frieden. 

 

O mein Stern 

 

O mein Stern 

Der vom Herrn 

Mir an des Gemütes Himmelsbogen 

Ward gesetzt, 

Ungenetzt 

Von dem Gischte sturmbewegter Wogen! 

 

O mein Stern, 

Der sich gern 

Her zum Aufruhr meiner Seele neiget, 

Eine Bahn 

Diesem Kahn 

Durch die Nacht und durch die Klippen zeiget! 

 

O mein Stern 

 

O mein Stern, 

Soll ich fern 

Deinen sänftigenden Strahlen schreiten? 

Doch verspricht 

Mir dein Licht, 

Mich auf allen Pfaden zu begleiten. 

 

O mein Stern

Advertisements

~ von cosmic - August 28, 2008.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: