2.168.800.185.590.522.500.000.000.000.000.000.000.000.000,00 Euro

Pizza und Pasta in Berlin

Pizza und Pasta in Berlin (G. Nielsen)

Sorry, ich war mal ein paar Tage weg. Hatte viel zu tun, wegen dem „Kristallisationspunkt Kunst“, Art Forum Berlin. Zuletzt hatte ich über die Attac Aktion an der Frankfurter Börse geschrieben und Werbung für eine Kundgebung vor dem Finanzministerium gemacht, an der ich dann selbst aber nicht teilnehmen konnte. An dem Tag hatte ich auf der Messe zu tun und es regnete in Strömen. Wie ich jetzt lesen konnte, waren nur 150 Leutchen dort und Reuters schreibt dazu: Attac verliert sich im Mainstream.

„Gegen das Rettungspaket will keiner demonstrieren. Darum demonstriert Attac dafür, dass die, die den Schaden angerichtet haben, ihn auch bezahlen – eine kompliziertere Botschaft. „Es gibt keine griffige Parole wie ‚Weg mit Hartz IV'“, sagt der Berliner Aktivist Pedram Shayar. „Es ist leichter, mit einem Nein zu mobilisieren als mit einem alternativen Ja.“

Keine griffige Parole also: Attac hat beim Geldthema irgendwie den Anschluss verpasst. Schade denke ich mir, würden sich Attac halt endlich mal auf ihre Fahne schreiben: „Schluss mit der Zinsknechtschaft!“ oder etwas Vergleichbares. Nachhilfeunterricht könnten Sie bei der „Initiative Neue Wirtschaftsordnung“ nehmen…

Naja, denk ich weiter, vielleicht kommen sie hoffentlich bald noch dahinter! Allerdings sind Attac nicht die Einzigen die noch blockiert sind, und der Sache NICHT auf den Grund gehen. Zur Zeit ist ja allen Verantwortlichen erstmal wichtig, daß die Spareinlagen sicher sind. Aber nichts ist sicher, denn es ist nunmal ein Naturgesetz, daß ein exponentielles Wachstum irgendwann an seine Grenze stößt. Wenn im Körper eine Zelle exponentiell wächst, nennt man das Krebs, das ist allgemein als schwere Krankheit bekannt. Der Zins ist der Krebs des Geldsystems. Der Zusammenbruch ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur eine Frage der Zeit, wann es zu einer Währungsreform kommen muss und eine Entwertung der angespaarten Geldvermögen kommt.

Es gibt das schöne Beispiel des Josephspfennigs. Was wäre passiert, wenn Joseph für seinen Jesus einen Pfennig mit 5% Zins angelegt hätte. Welches Vermögen hätte Jesus nach 2008 Jahren? Gebt das nochmal selbst in einen Zinsrechner ein: Zinsrechner

Der Zinsrechner berechnet nur 1000 Jahre, mehr geht nicht, aber gut, das Ergebnis (wenn man 1 Euro mit 5 % berechnen lässt) ist dennoch beeindruckend: Jesus hätte nach 2000 Jahren ein Vermögen von 2.168.800.185.590.522.500.000.000.000.000.000.000.000.000,00 Euro

Professor Bernd Senf, Berlin

Professor Bernd Senf, Berlin

Cosmic der Direktkandidat in Friedrichhain für die Bundestagswahl 2009, will ja eigentlich nur Musik machen und verdammt nochmal seine Ruhe haben. Aber dafür muss er was tun und die Massen mobilisieren (lol). Zu seinem Parteiprogramm gehört deshalb auch die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens. Jetzt hat er einen wunderbaren neuen Video-Vortrag zur Finanzkrise im Web entdeckt. Wiedermal ist es Professor Bernd Senf, der das Thema „Zinsgeldproblematik“  leicht verständlich und eindrucksvoll rüberbringt.

Aus aktuellem Anlass wurde Bernd Senf von der Initiative Grundeinkommen eingeladen. Die folgende Videoaufzeichnung ist sehenswert: Informativ, auch unterhaltsam und lustig. Am Ende des Videos singt ein gut gelaunter VWL-Professor mit die Melodie von „Wo sind all die Blumen hin…“ mit einem neuen Text:

„Wo sind die Milliarden hin, wo sind sie geblieben? Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehn…“

http://www.dailymotion.com/video/x75y6c_prof-bernd-senf-tiefere-ursachen-de_news

………………………………………..Wahlkampf-Finanzierung……………………………

Cosmic´s Aufzeichnungen für 250 Euro / Stück

Cosmic´s Aufzeichnungen für 1.000 Euro / Stück

Irgendwie muss ich meinen Wahlkampf finanzieren. Deshalb verkaufe ich Cosmic´s Aufzeichnungen ab sofort für 1.000,- Euro das Stück. Die Kartons sind doppelseitig beschriftet. Die Idee aus Kunst Geld zu machen kommt nicht von ungefähr. Ein amerikanischer Sammler aus Kalifornien hat bereits vier beschriftete Kartons erworben. Kroteskerweise ein Finanzberater, der sich allerdings auch seit längerem schon für James De Meo und Bernd Senf interessiert und alles sammelt, was irgendwie mit Wilhelm Reich,  Orgon, Charakterpanzerung und der Finanzkrise zu tun hat.

Bei Interesse an den Kunstobjekten und der Wahlkampf-Finanzierung einfach eine mail an: cosmic@poetryclub.de

P.S. Wir hängen alle am Geldtropf.

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~ von cosmic - November 3, 2008.

3 Antworten to “2.168.800.185.590.522.500.000.000.000.000.000.000.000.000,00 Euro”

  1. Hier wird bewiesen, dass Prof. Senf falsch liegt mit seinen Theorien:
    http://netwebber.wordpress.com/2010/01/02/der-beweis-dass-das-zinsgeldsystem-funktioniert/

    Er hat wohl ganz am Anfang seines Schaffens etwas wichtiges übersehen. Nämlich den Gledkreislauf zwischen Kreditgeber und Kreditnehmner. Wenn man diesen einfach wegläßt, kommt man zu Senf’s Zinseszins-Effekt. Nur leider ist das alles falsch.

  2. Hallo, ich habe den Link an Bernd Senf geschickt…wollen wir mal sehen, was er dazu sagt…
    Danke und schöne Grüße
    cosmic

  3. […] hat ein Leser einen meiner älteren Blogeinträge (2.168.800.185.590.522.500.000.000.000.000.000.000.000.000,00  Euro), zum Zinsgeldsystem […]

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