Präsident, Pop, Propaganda

Konzert für Obama

Konzert für Obama

Ich sehe grade Live im Fernsehen das „Konzert zur Amtseinführung von Obama“. Wird hier eigentlich die Ankunft des neuen Messiahs gefeiert!?

Ich will ja kein Spielverderber sein, aber bei solchen Propaganda-Veranstaltungen läuten bei mir sämtliche Alarmglocken und ich bekomme Fracksausen…

P.S.: Bono von U2 hat sich wenigstens ein bischen was getraut und eine kritische Bemerkung einfließen lassen. Beim Song „In the Name of Love“ sprach er den „American Dream“ an, und das sei auch der „Irish Dream“, der „European Dream“, der „African Dream“ und dann explizit: auch „Der Traum Palästinas„. Die Kamera schwenkte zu Obama, sein Gesichtsausdruck verriet, daß er diese Äußerung wohl etwas gewagt fand. Ein sehr skeptischer Blick…

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~ von cosmic - Januar 18, 2009.

2 Antworten to “Präsident, Pop, Propaganda”

  1. Stramm stehendes Menschenmaterial vor Monumentalbauwerk.
    Ein Bildzitat, das Gruseln macht. Mit Versatzstücken von Riefenstahlästhetik zu spielen OHNE diese zu brechen – puh!

    Höchste Zeit, dass wir uns der Sache annehmen. In jeglicher Hinsicht.

  2. Du sagst es…ich wollte gestern in meinem Text nicht so weit gehen…, aber in der Tat, die Inszenierung erinnerte auch mich an eine dunkle Zeit deutscher Geschichte…Im Song „Bleibet im Lande“ habe ich übrigens diesen schmalen Grad zwischen Pop und Propaganda aufgegriffen und damit gespielt…

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